Wolfheart - Tyhjyys

Wolfheart - Tyhjyys Front Cover

Artist:

Wolfheart

Album:

Tyhjyys

Musiklabel:

Spinefarm Records

Veröffentlicht:

März 2017

Bewertung:

0
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Tracklist:

1. Shoes Of The Lake

2. Boneyard

3. World On Fire

4. The Flood

5. The Rift

6. Call Of The Winter

7. Dead While

8. Tyhjyys

Wolfheart haben hier mit ihrem dritten Album ein Werk produziert, was man in diesem Jahr nicht unbeachtet lassen sollte. Melodic Death Metal aus Finnland vom allerfeinsten. Jeder der sich ab März das Album zulegt kann die Winterklamotten in die Ecke legen. Bei diesem Album kocht  das Blut und man wird beim Haedbangen gewiss ganz viel zu trinken brauchen.

Hier ein kleiner Einblick und Eindrücke vom „Ollen Sachsen“.

Mit den ersten Tönen vom Song Boneyard zeigt sich wo die Musik spielt und es rafft einen sofort dahin mehr hören zu wollen. Der Einsatz des Instrumentalsolos ab min. 4:47 ist für mich persönlich der Einzug in den Rausch der Musik von diesem Album. Was man im ersten Song schon deutlich hören kann ist das die Schläge auf die Drums deutlich schneller geworden sind als auf den beiden Alben zuvor. Aber auch die Gitarren zeigen einen Zauber der Musik. Sie geben alles, einfach alles.

Oh Song zwei und drei schon vorbei? Gleich nochmal hören. Call Of The Winter ein schwerfälliger Song mit dem galoppierenden Drums stampft wie eine Dampflok regelrecht dahin. 
Der Song  Dead White hat einen Raumerfüllenden sehr Melodiösen klang aber keineswegs aufdringlich. Mir kommt es an mancher Stelle so vor als wenn die Stimme von Tuomas Saukkonen von den Instrumenten etwas übertönt werden.
Der Song  Shoes Of The Lake Simpele ein Instrumentalsong legt hier eine kleine Pause ins Album tut dem ganzen aber auf gar keinen Fall einen Abbruch weil auch dieser Song auf seine eigene Art versucht einen in Trance zu halten.
Fortgeführt wird der Sog der Melodie natürlich in den darauf folgenden Songs. Selbst der langsamste Song The Flood tut dem keinen Abbruch.
Ab  The Rift  geht’s wieder zu Sache. Joonas Kauppinen voll im Einsatz prügelt gekonnt auf die Drums ein. 
Der Titelsong Tyhjyys beginnt etwas ruhiger, galoppiert sich aber hervorragend melodiös bis zu seinem Ende hin. Je nachdem in welcher Lautstärke man diesen Song hört lädt er ein zum Träumen oder zum Headbangen.
Im letzte Song World On Fire gibt Tuomas Saukkonen und seiner Band nochmals alles. Einfach heftig. So macht mir Melodic Death Metal Spaß.
Mir persönlich erging es so dass ich die beiden letzten  Alben „Winterborn“ und „Shadow World“ nachlegte um die Sucht nach dieser Musik zu stillen.  
 

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Geschrieben von oller sachse am 15.02.2017

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