Seether - Poison The Parish

Seether - Poison The Parish Cover

Artist:

Seether

Album:

Poison The Parish

Musiklabel:

Canine Riot ,Spinefarm Records

Veröffentlicht:

Mai 2017

Bewertung:

Tracklist:

1. Stoke The Fire

2. Betray And Degrade

3. Something Else

4. I’ll Survive

5. Let You Down

6. Against the Wall

7. Let Me Heal

8. Saviours

9. Nothing Left

10. Count Me Out

11. Emotionless

12. Sell My Soul

Es ist soweit nach drei Jahren Pause erscheint am 12.5.2017 das 7. Studio-Album von Seether (Shaun Morgan Welgemoed – Vokals / Gitarre, Bryan Wickmann – Gitarre, Dale Stewart – Bass / Vokals, John Humphrey – Drums)
Bereits sei 1999 rockt die Band  aus Südafrika. und wer kennt sie nicht. Ich für meinen Teil kam nicht daran vorbei und hätte zum Schreiben lieber eine jüngere Kollegin auf Entdeckungsreise geschickt. Es sollte nicht sein und so nehme ich mir Poison The Parish dann mal vor

Stoke Of Fire Drums und Bass drücken mich direkt in den Stuhl, Shaun  zieht mich mit seinen Vokals sofort in seinen Bann und die Gitarrenriffs fliegen durch den Song. Betray And Degrade,  hat weniger Druck und mehr Melodie, die Mal einfach so ins Ohr geht. 
Something Else fesselt mich mit seiner tiefen düsteren Note sofort,  Der Bass legt seine wummernde Linie, Seele im Gesang und eine fetter Angriff auf den Saiten, wow Volltreffer. 
Mit I’ll Survive  wird die Akustik  Gitarre ausgepackt und ein ruhiges rauchiges Einspiel gegeben, bevor die Drums einsetzen und im Refrain einfach nur abgerockt wird. Das sind einfach die Ohrwürmer mit denen Seether immer wieder überzeugt.
Let You Down gibt es als Video:

 


Der Ruhepol des Albums ist mit Against the Wall erreicht. Eine Rock Ballade, die Vokals stehen gefühlsschwanger im Vordergrund, die Gitarren hinterlassen hintergründig eine Melodie, auf der man einfach nur mit schwimmt. Ein weiteres ruhiges Stück, in dem der Bass die ruhige Spur legt und etwas Schwermut mitschwingt ist Let Me Heal, das aber im letzten Drittel mit einem Gitarrensolo und mehr Druck eine Kurve nimmt.
Es wird wieder Gas gegeben, entlang dem Bass werden die Gitarren ausgereizt, die Stimme bekommt wieder ihre Whiskey Note, und die Drums werden teils geprügelt Savior und bang, es hat mich wieder gepackt. 
Den Horizont an Härte legt dann Nothing Left, es werden Shouts raus gehauen die es in sich haben und der Track fetzt einfach nur. Einmal in Gang gekommen baut sich auch Count Me Out aus und überzeugt mit fetten Riffs.
Bei Emotionless fehlt irgendwo der Reiz, der aber mit der Akustik Gitarre in Sell My Soul wieder rausgeholt wird, womit das Album mit ganz viel Gefühl und Tiefgang seinen Ausklang findet
Fazit: Ich habe Seether immer gemocht und ich werde sie weiter lieben, es wird einfach nie langweilig, das Album gewohnt vielseitig, eingängig, geil. 

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Geschrieben von anke am 10.05.2017

anke ist seit 30 Jahren grenzenlos der Musik verfallen, immer auf der Suche nach was Neuem und gerne live an der Front. Seit 3 Jahren teilt sie Ihre Eindrücke hier, durch ihre CD und Event Reviews und versorgt den Eventkalender.