Saitenfeuer - Ein wenig Farbe

Saitenfeuer - Wein wenig Farbe Cover

Artist:

Saitenfeuer

Album:

Ein wenig Farbe

Musiklabel:

Laute Helden ,SPV

Veröffentlicht:

Juli 2016

Bewertung:

Tracklist:

1. So bekommt ihr es zurück

2. Wer's nicht wagt

3. Nicht mein Ding

4. Ihre Welt 

5. Auf der Flucht

6. Marsch in Moll

7. Wenn es dich noch gibt

8. Am Leben

9. Gewissen

10. Keine Fackel

11. Ich danke dir

12. Für die Toten

13. Mein Vertrauen

Saitenfeuer (Carsten *Sänger*, Benny *Gitarre*, Stefan *Gitarre*, Robert *Bass & Sänger* & Johannes „Joe“ *Drums*) von ihrem alten Label Better Than Hell, zu dem Neugegründeten SPV-Label Laute Helden, um dort ihr neuestes und drittes Werk Ein wenig Farbe auf einen Silberling zu schreiben. 

 

Wenn Ihr Euch ab dem 15.07.2016 nicht nur die neue Scheibe Ein wenig Farbe, sondern auch gleich die limitierte Fanbox dazu anschaffen möchtet, habe ich hier für Euch eine kleine Auflistung, was diese alles enthält:

  • CD Ein wenig Farbe in Digipak
  • Bonus DVD mit diversen Videos
  • Zwei Bonustracks (nicht auf dem regulären Album erhältlich!)
  • Sonnenbrille mit Saitenfeuer Aufdruck im Softbag 
  • Bluetooth Lautsprecher mit Saitenfeuer Aufdruck
  • signierte Autogrammkarte

Ich habe mir für euch gleich mal die CD geschnappt und meine Review dazu lest Ihr hier...

Wie heißt es so schön, „Wie es in den Wald hinein schallt, so schallt es auch hinaus“. 
Und genau darum geht es auch in So bekommt ihr es zurück, der erste Song auf der Scheibe. Die Jungs zeigen von Anfang an was sie können und laden zum mitrocken ein! 

Manchmal muss man sich einfach selber etwas Mut machen, denn „...Wer's nicht wagt, hat's nicht verdient, wirds nicht gewinn...“
Diese Botschaft bringen uns Carsten und Robert gesanglich in einem perfekten Zusammenspiel nahe. Auch die Instrumente spielen ideal zusammen und die Jungs zeigen in jeder Sekunde: Das was sie können, können sie richtig! 

„Nicht, nicht, nicht, Nicht mein Ding, nicht mein Revier. Lieber voll und ganz dagegen, als gleichgültig dafür...“ sind die ersten Zeilen des dritten Songs auf dem Silberling. Sie laden zwar direkt zum mitfeiern, aber auch zum nachdenken ein. 
Lieber nicht immer unbedingt „Ja und Amen“ sagen, sondern auch einmal genau darüber nachdenken, ob man auch gegen den Strom schwimmt und seine eigene Meinung vertritt. 

„...Es ist egal, was die Leute sagen...es ist Ihre Welt, in der sie untertaucht...“
Dieses Motto sollte an und für sich jeder haben! Egal ob musikalisch, sportlich oder künstlerrisch, jeder hat seine eigene „...Art Berge zu bewegen...“. Also los und Vollgas geben! 
Für mich definitiv einer der Favoriten auf der Scheibe! Aber überzeugt euch selbst:

 

In dem Song Auf der Flucht geht es um all das Leid auf dieser Welt, aber vor allem um Krieg, der immer wieder oftmals sinnlos geführt wird. Die Zeilen „...Auf der Flucht und die Welt steht in Flammen...auf der Flucht, doch für Reue viel zu spät...“ machen es sehr gut deutlich.
Melodisch und gesanglich wird die Dramatik dieses Themas sehr gut rübergebracht. 
Defintiv Gänsehautfaktor hoch 80!

Marsch in Moll in den Strophen sowohl düster, aber auch ernst zu geht, sticht der Refrain mit seinen schnellen, höheren Tönen direkt heraus. Dieser geniale Wechsel macht einen zwar erst etwas nachdenklich, aber kurze Zeit später bekommt man gute Laune verpasst. 
Einfach perfekt!

 

Bei dem Intro von Wenn es dich noch gibt geht man nicht davon aus, das es eine Ballade ist. Doch sobald der Gesang loslegt, spätestens beim Refrain, bekommt man eine Gänsehaut und wird davon überzeugt. 
Auch hier zeigen die Jungs sowohl musikalisch, als auch gesanglich was sie können!
Der Song hat definitiv einen Ohrwurmfaktor und für mich die Nr. 1! 

„...Ein Sommerabend, dunkle Gitarren, Musik liegt in der Luft und der Rauch der Zigarren, schönes sanfte Töne, kleine Anekdoten...“ Das sind die ersten Zeilen vom 8. Stück auf der Scheibe Ein wenig Farbe und nennt sich Am Leben.
Allein gesanglich und rhythmisch bringt der Song ordentlich Stimmung und Laune mit sich.
Von daher hat der Song auf jeden Fall „Partyfeeling“!

Auch der darauf folgende Song Gewissen hat gute Laune im Gepäck. Teilweise wird man durch die unterschiedlichen Rhythmen sogar zum pogen animiert. Wieder zeigen die Jungs, dass sie eine große Vielfalt an verschieden Klängen auf ihren Instrumenten darbieten können. 

Keine Fackel hebt sich von der ersten Sekunde an musikalisch von den anderen Songs ab. Sofort wird man mit harten Tönen und Klängen bombadiert, aber auf eine positive Art und Weise! 
Gerade weil dieser Song so anders ist, zählt er für mich zu den Favoriten!

„...Doch ich danke nicht ihm...Ich danke dir...weil nicht er mich rettet, sondern du, die neben mir...auf meinem Herzen wird dein Name geschrieben stehn...“ 
Solche Worte hört doch jeder gern. Und genauso kommt es auch rüber, emotional und gefühlvoll, von der ersten bis zur letzten Sekunde.

Bevor es zum letzten Titel des Silberlings geht, geben die Jungs in Für die Toten nochmal so richtig Vollgas! 
Leise und dann immer lauter beginnt es mit einem geilen Gitarrensolo, perfekt unterstrichen mit den dazukommenden passenden Drums. Auch die Solos während des Stücks machen richtig Laune und lassen einen nicht still sitzen.

Zum Abschluß gibt es von Saitenfeuer eine richtig geile Balade: Mein Vertrauen! Hier zeigen die Jungs das sie nicht nur die harten Töne beherrschen, sondern auch gefühlvolle und ruhige Töne von sich geben können.
Für mich definitiv ein Song unter den Favoriten!

Fazit:

Saitenfeuer hat es meiner Meinung nach geschafft, ein sehr abwechslungsreiches Album zu kreieren. Mir hat es sehr viel Spaß gemacht die Scheibe immer wieder rauf und runter zu hören, um die einzelnen und ausschlaggebenden Aspekte für euch herauszufiltern.

Gerade da sie sich nicht in eine Schublade stecken lassen, welchem Genre sie angehören, sondern ihren ganz eigenen Stil darbieten, war es schon eine besondere Aufgabe. Aber als heimlicher Fan von den Jungs habe ich mich der Aufgabe gerne gestellt und ich hoffe es ist mir gelungen. 

Wer Saitenfeuer mag, dem kann ich den Silberling nur empfehlen! Aber auch wer bisher vielleicht nicht so auf die Musik von den Jungs stand, sollte in die Scheibe rein hören! Denn es hebt sich von den vorherigen Alben definitiv ab! 

Also hört rein und bildet euch eure eigene Meinung :)

Bis dahin eure Coco 

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Geschrieben von Leandra am 16.07.2016

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