Prior The End – The Worst Is Yet To Come

Prior The Ende - The Worst Is Yet To Come

Artist:

Prior The End

Album:

The Worst Is Yet To Come

Musiklabel:

Timezone

Veröffentlicht:

August 2016

Bewertung:

Tracklist:

1. Poor Eddie...

2. Death of Today

3. Remember

4. Mother Mary Gently Weeps

5. The Smaller We Are

6. Farewell Mrs. Hope

7. A place Beyond Space

8. What For

9. To the Scaffold

10. …Mordrake

11. That For

The Worst Is Yet To Come ist das Debüt-Album der jungen Band Prior The End aus Pfaffenhofen

Erschienen:05.08.2016

Bei The Worst Is Yet To Come handelt es sich um ein Konzept-Album. Es erzählt die Geschichte von Eddie, der gegen die Missstände seiner Zeit ankämpft. Ein Vorhaben, an dem er dermaßen scheitert, dass er Verstand und Menschlichkeit verliert. Das Album muss jedoch nicht im Ganzen gehört werden, da jeder Titel auch eine Eigenständigkeit hat.
Beim ersten, oberflächlichen Anhören des Albums, kam mir automatisch der Wille es ein zweites, drittes und viertes Mal zu hören. Ich kann gar nicht aufzählen wie oft ich es mittlerweile gehört habe. Jetzt beim X-ten Mal hören gibt es an unterschiedlichsten Stellen des Albums gratis Gänsehaut.
Mit dem ersten Song auf dem Album,  Poor Eddie…, der mit harmonisch leichten Klängen rüber kommt wärt es nicht lange, denn mit Beginn von Death Of Today ändert sich das Klangbild völlig. Ab hier beginnen die Songs mit ausdrucksstarken, harten Klängen und der kräftigen, schimpfenden, fluchenden Stimme von Alex. Die Vocals von Alex haben jede Menge Seele und mit dem Instrumental schaffen Prior The End eine authentische Atmosphäre, die hier und da noch etwas mehr Wumms haben dürfte.
Mit dem Song Farewell Mrs. Hope, mein persönlicher Favorit auf dem Album, ist für mich der musikalische Höhepunkt erreicht. Warum ausgerechnet dieser Song frage ich mich. Ich weiß es ehrlich gesagt nicht. Ist es der Rhythmus, die anfänglich seichte Stimme von Alex die dann wieder in eine Art Aggressivität  rüber kommt und mich völlig anzündet? Allerdings gibt es auf diesem Album immer wieder musikalische Höhepunkte mit eingängigen Gitarrenriffs und packenden Drums wo ich besonders auf  To The Scaffold hinweisen möchte. Der Song bringt durch den Doublebass  eine ganz eigene Note an Wut rüber.

Mich lässt das Album nicht los. Ich höre Song für Song einmal, zweimal…. Ich kann es nicht lassen. Mit dem Song Mordrake wird am Ende die Verbindung zur Geschichte von Eddie geschaffen. Edward Mordrake ein realer, phänomenaler Fall der Medizin aus dem 19.Jahrhundert. hatte ein zweites Gesicht am Hinterkopf, einen nicht vollständig absorbierten siamesischen Zwilling. 
Ich hatte noch nie davon gehört und es nachgelesen. Und wieder hab ich mir das Album angehört. Diesmal war das Hörvergnügen wieder ganz anders, denn ich habe gelesenes in diese Songs rein interpretiert und verstehe jetzt die Ausdruckstarken Gesänge von Alex, die Musikalisch sehr vielfältig von der Band begleitet werden.
Meine Gedanken für dieses Album hab ich hier sehr deutlich beschrieben. So finde ich es zumindest und eins muss ich sagen. Dieses Album ist für mich nach wie vor das Top Album einer deutschen alternativ Rock/Metal Band mit englischen Text. Ein Album, was nicht ins Regal sondern in den Player gehört.