Pantaleon - Virus

Pantaleon - Virus, Cover

Artist:

Pantaleon

Album:

Virus

Musiklabel:

SAOL

Veröffentlicht:

Juni 2017

Bewertung:

Tracklist:

1. Virus

2. Wake Up

3. Condemned

4. Slaves To Ourselves

5. March Of The Titans

6. The Only One

7. Winter’s Sun

8. Recovery

Am 16. Juni erscheint mit Virus das Debütalbum von PANTALEON über SAOL. “Virus” wurde von Armin Rave (Soundsight Studio) gemixt und gemastert.
Na dann wollen wir doch mal hören wie ansteckend der Virus ist, den die vier Kölner da auf die Menschheit loslassen wollen.

Mit dominanter Bass-Line, griffigen Gitarren-Parts, ordentlichem Angriff von den Drums, und  einer fantastischen Melodik, greift Virus direkt mein Gehör an. 10:45 Minuten von der nicht eine Sekunde zu viel ist. Wake Up  überzeugt mit einer genialen Zusammenarbeit von Bass und Drums es wird richtig Druck gemacht, wogegen der Gesang direkt weich klingt und mit verschiedenen Klängen unterlegt, lebt die Band sehr viel Kreativität aus. Mit Tempo geht’s in Comdemned, los bremst abrupt ab, Patrick zeigt das er mit seiner Stimme spielen kann und dreht dann wieder auf. Mit Druck nach vorne geht es auch in Slaves To Ourselves it weiter, den hänge ich aber als Video an.
Orchestraler Start und Vollgas March Of The Titans zieht sehr gradlinig durch. Sehr Rhythmisch und klassisch angehaucht wird mit The Only One, das Tempo  etwas gedrosselt, bevor es in Wintersun ganz ruhig wird und in den Refrains mit sehr viel Melodik, überzeugenden Gitarren Passagen und eingängigem Gesang, ein Ohrwurm abgeliefert wird. In Recovery wird noch mal aus allen Instrumenten raus geholt was rauszuholen ist und für mich mein Favorit auf dem Album abgeliefert.

Fazit: Ein Album das sehr viel Fantasie und Vielseitigkeit zeigt. Die Saiten werden voll ausgereizt egal ob an Bass oder Gitarre. Die Drums sind durchweg dominant präsent und Patrick Sühl (GUN BARREL) der dieses Album eingesungen hat, fügt sich klasse in die Vielseitigkeit des Instrumentals ein. (Mittlerweile wurde Patrick von Till Sauer als fester Sänger der Band abgelöst). Es wird mit dem Tempo gespielt und die Musik ist mit den verschiedensten Keyboard Klängen unterlegt. Also Progressive Metal wie man ihn sich vorstellt, nicht immer leicht eingängig und ein Virus der mehrere Hörgänge braucht bis er verarbeitet ist.

 

 

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Geschrieben von anke am 11.06.2017

anke ist seit über 30 Jahren grenzenlos der Musik verfallen, immer auf der Suche nach was Neuem und gerne live an der Front. Seit Anfang 2014 teilt sie Ihre Eindrücke hier, durch CD und Event Reviews, versorgt den Eventkalender und gibt News an die Leser weiter. Ihre Reviews fallen meistens positiv aus weil:- Sie die Leser auf gute Musik aufmerksam machen will - Sie negative Kritik lieber direkt an eine Band gibt, als sie öffentlich zu zerreißen.