Enemy I – Dysphoria

Enemy I - Dysphoria Cover

Artist:

Enemy I

Album:

Dysphoria

Musiklabel:

Eigenproduktion

Veröffentlicht:

Mai 2017

Bewertung:

Tracklist:

1. Don't Trust

2. Twinsight

3. The Cage

4. S.AFinal Cut.R.B.

5. Placebo God

6. Miss Sex

7. Without Undue Delay

8. A Battlefield

9. Some Exist

10. Heartbeat Decline

11. Our Demise

12. Final Cut

13. Spell-Cast

Wer mich kennt, der weiß das ich auch gern mal in düstere Gefilde abtauche, ja und ich habe es wieder mal gewagt. Es geht ab in die Berliner Industrial Metal-Szene, zu Enemy I und ihrem Album Dysphoria das am 26.5.2017 aus den Tiefen empor steigt.

Der Einsteiger Don`t Trust fährt gleich mit einigen Synth –Einlagen, sowie sehr drückenden Drums und präsentem Bass in meine Gehörgänge ein.

Lockerer und mit sehr viel Spiel in dem Vokals von Rob DeVille ist der zweite Track Twinsight:

Mit minimalen Gitarren Klängen,  ganz ruhig, schleicht sich Cage ein und eine schwere, durch die Wärme im Gesang verstärkte Stimmung fängt mich ein und zieht mich in den Untergrund. Wo ich durch die wummernden hypnotischen Effekte und den aus einer anderen Welt kommenden Vokals in S.A.R.B. auch noch bleiben darf, bis Placebo God mit seinen treibenden Drums mich wieder weiter schiebt und aggressivere Growls dem Album noch eine geile Note hinzufügen. Oh Teufel, ich könnte euch jetzt einfach komplett mit auf die Reise durch dieses Werk nehmen, denn es bleibt haarsträubend mystisch, spannend und liefert immer wieder neue Sphären, die es zu durchqueren gibt. Mal ist es die einfach fantastische Hand, die an die Gitarre gelegt wird, dann das Spiel mit den Vokals, an anderer Stelle wieder die Linie, die der Bass legt und der Angriff auf die Drums  wie in meinem Favoriten Final Cut.

Fazit: Ich habe das Album jetzt im dritten Durchgang ins Hirn gefüllt und finde immer wieder was Neues.Vergleiche mit Paradies Lost oder Katatonia, ja ich fand sogar eine leichte Spur Typ`O Negative, sind erlaubt aber kein Maßstab, denn den setzen sich Enemy I selber. Auch lassen sie sich nicht fest in eine Lade packen, weil es neben dem Industrial- auch Gothik- oder Death- Metal zu finden gibt.

 

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Geschrieben von anke am 26.05.2017

anke ist seit über 30 Jahren grenzenlos der Musik verfallen, immer auf der Suche nach was Neuem und gerne live an der Front. Seit Anfang 2014 teilt sie Ihre Eindrücke hier, durch CD und Event Reviews, versorgt den Eventkalender und gibt News an die Leser weiter. Ihre Reviews fallen meistens positiv aus weil:- Sie die Leser auf gute Musik aufmerksam machen will - Sie negative Kritik lieber direkt an eine Band gibt, als sie öffentlich zu zerreißen.