Crossplane - Backyard Frenzy

Crossplane - Backyard Frenzy Cover

Artist:

Crossplane

Album:

Backyard Frenzy

Musiklabel:

7hard

Veröffentlicht:

Februar 2017

Bewertung:

Tracklist:

1. Love Or Hate

2. Grabbers

3. Dance With The Devil

4. Blackness Of Souls

5. Reborn

6. Alive

7. Long Way Down

8. Master Of Desaster

9. Queen Of The Second Floor

10. Alcoholic Teenage War Queen

11. Horizon

12. Dr. Snowwhite

13. Killer's Diary

14. Warlord

Wir sind CROSSPLANE und wir spielen Rock ‘n‘ Roll!» Eine breitbeinige und direkte Ansage der Essener Höllenhunde.
Na dann hören wir doch mal rein, was da aus dem „Pott“ auf uns zukommt. Backyard  Frenzy ist das dritte Album seit Gründung der Band im Jahre 2009.

Der Opener Love Or Hate lässt ganz klar als Lehrmeister keinen anderen als Lemmy erkennen. Das Stück jagt mir ins Ohr, nicht nur gesangsmäßig auch die Arbeit an den Gitarren ist einfach geil. Etwas ruhiger als der Opener nimmt mich die Melodic von Grabbers direkt mit, das Bein wippt und die Boxen müssen doch mal etwas lauter. 
Dance With The Devil geht wieder ab wie ein Zäpfchen und hängt als Video an. 
Etwas schwerer und grooviger kommt Blackness Of Souls eine Gangart die mich fesselt und dem Album eine neue Note gibt. Mit Reborn geht es in tiefen tönen und gemäßigten Tempo weiter wobei der Refrain dem Song an schwere nimmt.
Nach diesen ruhigen Momenten wird in Alive wieder richtig Gas gegeben. Das Stück Long Way Home will bei mir nicht so wirklich zünden, ist für mich an dieser Stelle aber kein Beinbruch, denn was ich bis hierher gehört habe war einfach „Rock mit Schmackes“ und so geht es auch weiter Master Of Desaster packt mich bei den Hörner und nimmt mich voll wieder mit. Auch Queen Of The Second Floor, Alcoholic Teenage War Queen und Horizon gehen einfach übers Gehör ins Blut und sitzen bleiben fällt schwer.
Ein Brett was mich vollauf begeistert ist Dr. Snowwhite dieser Dreck in der Stimme, das Zusammenspiel im Instrumental, ehrlicher geht Rock nicht und die nächste fette Nummer schließt sich mit Killer's Diary sofort an.
Warlord und das Album endet wie es begonnen hat mit einer Spur Lemmy, treibendem Gitarrenrock und power pur.

Fazit: Rock, Rock, Rock und das mit vielen Facetten. Ein Werk an dem es auch wirklich gar nichts auszusetzen gibt und das bei keinem Liebhaber des Genres fehlen sollte. Bei mir bleibt da nur ein Wunsch übrig, das will ich live erleben. Naja, dazu finde ich bestimmt den Richtigen Termin.

Tourtermine:

  • 17.02.2017 Hannover, Rocker
  • 03.03.2017 Niederjossa, Fullmetal Osthessen
  • 18.03.2017 Leverkusen, Devil
  • 25.03.2017 Güstrow, B.A. Rocktikum
  • 08.04.2017 Großefehn, Schlappohr
  • 22.04.2017 Hamburg, Marias Ballroom
  • 13.05.2017 Esslingen, Eisbär
  • 19.05.2017 Amstadt, Jungfer
  • 03.06.2017 Oschersleben, Motorsport Arena
  • 22.07.2017 Balge, CP Rock Das Ding
  • 01.10.2017 Siegen, Shamrock

     

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Geschrieben von anke am 13.02.2017

anke ist seit über 30 Jahren grenzenlos der Musik verfallen, immer auf der Suche nach was Neuem und gerne live an der Front. Seit Anfang 2014 teilt sie Ihre Eindrücke hier, durch CD und Event Reviews, versorgt den Eventkalender und gibt News an die Leser weiter. Ihre Reviews fallen meistens positiv aus weil:- Sie die Leser auf gute Musik aufmerksam machen will - Sie negative Kritik lieber direkt an eine Band gibt, als sie öffentlich zu zerreißen.