Abysmal Grief - Reveal Nothing

Abysmal Grief - Reveal Nothing Cover

Artist:

Abysmal Grief

Album:

Reveal Nothing

Musiklabel:

Terror From Hell

Veröffentlicht:

November 2016

Bewertung:

Tracklist:

1. Cursed Be The Rite

2. Exsequia Occulta

3. Sepulchre Of Misfotune

4. Hearse

5. Creatures From The Grave

6. Brides Of The Goat

7. The Samhain Feast

8. Grimorium Verum

9. Celebrate What They Fear

10. Chains Of Death

Reveal Nothing von Abysmal Grief vorgenommen. Es hatte am 02.11.2016 sein Release und ist eigentlich eine Zusammenstellung von Songs diverser Alben und 7“EP`s der Italiener, die sie zum 20-Jährigen Bandbestehen neu aufgenommen haben.

Curse Be The Rite, ein Bonustrack als Intro, eröffnet mit mächtigen Orgeleinspiel das Album, bevor monotone Gitarrenriffs und ein growliger Gesang einfallen und mich in ihren Bann ziehen. Man will mehr und das bekommt man.

Mit Glockenklang, Gewitter und verschiedenen Effekten versetzt es mich direkt in ein Horroszcenario. Die Gitarren und das Schlagzeug schleppen in den Titel und düsterer, aber klarer Gesang lassen mich abtauchen. Mystische 13:13 Minuten Doom, angehaucht von Gothik, zum Ende überzeugend mit melodischem Gitarrensolo.

Die Stimmung setzt sich perfekt in Sepulchre Of Misfotune fort, das auch vom gleichen Album stammt.              
Eine eingängige Melodie, ständig wiederholend, versetzt beinahe in einen Trancezustand und lässt wie von selbst dem düsteren Gesang folgen, Hearse die Horrorstimmung hält an uns setzt sich in Burgo Pass das 2002 auf derselben 7“EP erschien fort.

Mit mehr Tempo und nicht so schwerfällig kommt Creatures From The Grave rüber, wo auch schon mal die Gitarren richtig hoch gezogen werden.
Gewitter und Bass holen mich aber in Brides Of The Goat direkt wieder zurück in die Finsternis. Mit einem langen Instrumentalen Einspiel und dem Gitarrensolo in der Mitte, ein Stück, das alles Andere als eintönig ist.

The Samhain Feast, gradlinig, voller Power, ist eine richtige Doom-Metal Nummer und auch Grimorium Verum ist trotz der doch sehr präsenten Keyboard-Klängen ein Doom-Metal Brett. Celebrate What They Fear gibt auch ordentlich Tempo her und mit Chains of Death schließt das Album mit einem grandiosen Track ab.

 

Fazit: Das Album ist mit Sicherheit nichts für Jedermann. Wer aber den düsteren Doom-Metal Sound mag und Abysmal Grief bisher nicht kannte, der bekommt hier einen genialen Querschnitt durch die Arbeit mehrerer Jahre abgeliefert und wird das Album lieben.

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Geschrieben von anke am 08.11.2016

anke ist seit über 30 Jahren grenzenlos der Musik verfallen, immer auf der Suche nach was Neuem und gerne live an der Front. Seit Anfang 2014 teilt sie Ihre Eindrücke hier, durch CD und Event Reviews, versorgt den Eventkalender und gibt News an die Leser weiter. Ihre Reviews fallen meistens positiv aus weil:- Sie die Leser auf gute Musik aufmerksam machen will - Sie negative Kritik lieber direkt an eine Band gibt, als sie öffentlich zu zerreißen.