Serum 114 Die Nacht mein Freund Tour Köln, Essigfabrik 21.10.2016

Artist:

Serum 114

Veranstaltungsort:

Essigfabrik Köln

Wie Ihr gestern ja schon bei uns auf der HP gelesen habt, waren das Pogoluder und ich am Freitag bei Serum 114 zu Gast. Nachdem wir ein Interview mit Esche geführt haben, sind wir natürlich auch auf dem folgenden Konzert in der wunderschönen Essigfabrik in Köln gewesen. Unsere Eindrücke schildern wir euch jetzt. 

Der Abend begann mit der Supportband von 114, den „The New Roses“. Die vier Jungs machten mit ihrer Mischung aus Rock ’n’ Roll und Hardrock ordentlich Dampf in der Halle. Hat gut gerockt, und mir persönlich sehr gut gefallen. 

Um 21.10 Uhr stürmten die Jungs von Serum 114 die Bühne und knallten direkt mit 114 los. Die Essigfabrik gleichte einem Tollhaus. Es folgten mit „Gegen den Wind“ und „Mein Leben, Meine Wahl“ zwei weitere Knaller. Esche, Markus, Thorsten und Nils hielten sich nicht lang mit Ansagen auf und knallten Hit nach Hit raus. Die Leute tanzten Pogo, und feierten die vier Hessen und das vollkommen zurecht. Hits wie „Kopfüber ins Nichts“, „Alphatier 2.0“, „Die Nacht mein Freund“ oder auch „Wilde Zeit“ machten aus der Essigfabrik einen Hexenkessel. 

Das die vier richtige Rampensäue sind, war schon länger bekannt, aber sie setzen von Konzert zu Konzert immer noch einen drauf, auch wenn Esches obligatorisches Unterhemd dieses mal fehlte. 

Zu „Ich sehe Rot“ machte Esche eine unmissverständliche Ansage, das Linksextremismus auch nicht gut sei, aber das größte Übel der Rechtsextremismus sei. Punkt. Mehr gibt es dazu nicht zu sagen.

Natürlich fehlten auch Klassiker wie, „Junge dein Leben“, „Weil ich kann“ (mit der Stagedive Einlage von Esche), „Las Vegas“ oder auch „Illegale Fans“ nicht. 

Mit „Der Stadt, die wir lieben“ endete der normale Teil des Konzerts. Die Leute kamen aus dem Feiern gar nicht mehr raus. 

Im Zugabeteil folgte ein Akustik Set, wo sich die Jungs einfach in die Mitte der Halle setzten und mitten zwischen den Fans „Wir müssen weiter gehen„ spielten. Danach stieg Esche auf die Theke vom Getränkestand und sang mit den Fans zusammen „Sag nicht, ich hab den Glauben verloren“, ein Sauflied, dass einfach ein Partykracher ist. Während sich Markus, Nils und Thorsten langsam auf die Bühne verkrochen, blieb der gute Esche noch mit seiner Akustikgitarre im Publikum und spielte den Klassiker „Ich bin so“ , der den Lärmpegel nach oben brachte. Ich darf natürlich den heimlichen Star des Abends nicht vergessen, den roten Kühlschrank, der auch gefeiert wurde. Wo eiskalte Bierdosen drin waren, und eine Flasche Jacky, die während des Akustik Sets durchs Publikum wanderte, und natürlich Standesgemäß bis auf den Anstandsschluck fast leer zurück kam. 

Nach dem Akustik Set krachten die vier mit ihrem Klassiker „Hängt sie höher“ auf der Bühne weiter. Direkt darauf folgte „Sorgenkind“, und dann kam der vorletzte Song „Wenn wir Abschied nehmen“. 

Mit „Gute Nacht, Freunde“ endete nach gut zwei Stunden dieser Hammerauftritt. 

Es war ein alles in Allem gelungener Abend. Die Jungs werden von Mal zu Mal besser und ich freue mich jetzt schon auf das nächste Konzert der vier. Da werden wir definitiv wieder am Start sein, weil die Jungs es einfach können. 

Euer MoD 

Geschrieben von Gast (nicht überprüft) am 25.10.2016