Saitenfeuer - Ein wenig Farbe Tour Osnabrück, Bastard Club 04.11.2016

Artist:

Saitenfeuer

Veranstaltungsort:

Bastard Club Osnabrück

Im Juli kam die dritte Scheibe der Leipziger Jungs von Saitenfeuer auf den Markt. 
Ein wenig Farbe schlug ein wie eine Bombe und da darf eine Tour zum Album natürlich nicht fehlen! 
(Eine Review zu "Ein wenig Farbe", findet Ihr dazu übrigens ebenfalls hier auf der Homepage. ;) )

Der Bastard Club in Osnabrück war einer der Stopps auf ihrer langen Liste und da konnten die Coco und ich es uns nicht nehmen lassen, den fünf Musikern einen Besuch abzustatten...

Freitag Abend, 18 Uhr... 
Nicht nur viel zu früh und etwas gespannt was uns erwartet, sondern auch mehr als bereit, betraten wir den Bastard Club
Kurz mal umgesehen, den Laden ausgecheckt und sofort war klar: geile Lokation für diesen Anlass! 
Treppe runter: Mainstage - Treppe rauf: Kneipe und Backstagebereich... 
Nach kurzem zögern nahmen wir unseren Mut zusammen und entschieden uns dazu die Stufen nach oben zu nehmen. 
Weit kamen wir jedoch nicht, denn kaum oben angelangt liefen wir auch schon dem Gitarristen Benny von Saitenfeuer in die Arme. 

Man führte uns in den Kneipenbereich und stellte uns den Rest der Band vor. 
Ein Hauch von Aufregung lag in der Luft, doch ansonsten keine Spur von Stress. 
Nachdem wir mit einem Kaltgetränk unserer Wahl versorgt wurden, sahen wir uns ersteinmal weiter um. 
Schallplatten an der Decke, die Wände mit Rock und Metal Plakaten tapeziert, eine gemütliche Theke und rockige Klänge aus den Boxen... 
Man fühlte sich augenblicklich heimisch und das Kaltgetränk in unserer Hand (Wasser), total fehl am Platz! 

Doch lange hatten wir nicht Zeit die tolle Atmosphäre zu bestaunen, denn schon wenige Minuten später sollte unser Intreview mit Saitenfeuer beginnen. 
Letzte Vorbereitungen wurden getroffen und schon gings lustig zur Sache...

Nachdem Carsten, Robert, Benny, Joe und Stefan uns Rede und Antwort gestanden hatten, hieß es warten. 
Der Kneipenbereich füllte sich nach und nach mit Fans und Gästen die sich dem großen Warten ebenfalls anschlossen. 
Um 20 Uhr war es dann schließlich so weit. Die Mainstage wurde geöffnet, und die erste Supportband betrat die Bühne...

Venterra. Ein Trio aus Berlin, welches sich dem Pop-/Punkrock verschrieben hat und die Menge vorwärmte. 
Noch rockiger und voller wurde es schließlich bei der nächsten Supportband: Hangar-X!
Die vier österreichischen Deutschrocker wussten genau wie sie Bewegung in die Menge brachten. 
Bekannte Titel wie: "Tal der Tränen", "Rock´n Roll Rebell" und "Schulter an Schulter" luden zum mitgröhlen ein und die letzten Eiszapfen dort unten schmolzen...

Das Feuer war entfacht und die Lust nach mehr geweckt. 
Eine kleine Umbauphase folgte und der Bereich vor der Bühne füllte sich. 
An dieser Stelle muss ich auch noch mal ein großes Lob an den Bastard Club aussprechen, der die Fans via Beamer und Leinwand im Kneipenbereich nicht nur stets auf dem aktuellsten Stand hielt sondern auch unten für ein kühles Wohl sorgte. 
Man konnte beim rauchen im Kneipenbereich nicht nur dem Konzert weiter folgen, sondern musste nicht einmal für ein kühles Bier nach oben! 
Absolut perfekt. :D 

21:30 Uhr... endlich war es soweit. Der Moment, dem Coco und ich WOCHEN lang entgegen gefiebert hatten...
Die großen Lichter erloschen und die Bühne wurde in einen leichten Rauch, so wie blaues Licht gehüllt. 
Das ruhige Intro erklang und schon ging es los! 
Saitenfeuer stürmten die Bühne und ließen es mit "So bekommt ihr es zurück" sofort richtig krachen!
Das Rock Feuer brannte lichterloh und die Menge tobte. 
Auch wenn der etwas kränkelnde Carsten (Sänger) anfangs einen leichten Texthänger hatte, 
den wir jetzt einfach mal seiner Erkältung in die Schuhe schieben ;), lieferten uns die Jungs eine mehr als heiße Show ab.  

Neben neuen Tracks vom Album "Ein wenig Farbe" schmetterte uns die Band auch wohlbekannte Ohrwürmer wie "Engel" und "Rock ´n Roll und Alkohol oder "Plan B" um die Ohren. 
Es wurde immer heißer und die Stimmung geiler.
Zwischen den Songs durfte ein kleiner Scherz oder ein mehr als lustiger Schlagabtausch zwischen Carsten und Benny nicht fehlen... 

Ja. Alles in allem lässt sich der Abend eigentlich nur mit einem Wort zusammen fassen: GEIL! 
Ernsthaft, Leute, Saitenfeuer live zu erleben ist ein Muss für jeden Fan.

Let´s rock, Eure Leandra \m/

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Geschrieben von Leandra am 08.11.2016

Leandra