Mothership - High Strangeness

Mothership - High Strangeness Cover

Artist:

Mothership

Album:

High Strangeness

Musiklabel:

Heavy Psych Sounds

Veröffentlicht:

März 2017

Bewertung:

Tracklist:

1. High Strangeness

2. Ride the Sun

3. Midnight Express

4. Crown of Lies

5. Helter Skelter

6. Eternal Trip

7. Wise Man

8. Speed Dealer

"Micha hör dir mal Mothership an", das haben sie in der Redaktion zu mir gesagt. Nun dachte ich mir, vielleicht ist das eine Led Zeppelin Coverband oder sowas und haben
sich einfach nach einem Album benannt? 

Egal, es lag nun vor mir, das Album mit dem Namen High Strangeness. Auch das Cover sah jetzt nicht sehr nach Led Zeppelin aus, eher nach Manowar oder so. 

Rein in den Player, Kopfhörer auf und los geht die Reise. 

Ich muss es gleich vorweg sagen, wenn mich bei einem neuen Album der erste Track nicht überzeugt, dann hat es ein Album bei mir aber sowas von schwer, da ist es nicht einfach mich dann noch umzustimmen.

Der erste Song Crown of Lies, nun der ist nicht schlecht, aber hat mich nicht wirklich abgeholt. Natürlich ein schönes flottes Riff am Anfang, aber mich hat das so bisschen an Iron Maiden erinnert. Nicht falsch verstehen, ein guter Song, aber als Opener? Hm.

Kommen wir zum zweiten Titel Eternal Trip, also ewige Reise. Ich hoffte vor dem hören, dass mir das Stück nicht wie eine Ewigkeit vorkommt, sondern eher wie eine Reise, welche am besten nicht endet. Was soll ich sagen, sehr ruhiger Beginn, toller Aufbau. Ein rein instrumentales Stück, welche mir meist nicht gefallen, aber hier einfach zum träumem einlädt. Liebe Jungs von Mothership, wenn es nach mir gegangen wäre, wäre dieser Titel 10 Minuten lang und nicht "nur" 3:49. Ich sage es hier frei raus, dieses Musikstück hat mich einfach abgeholt und das ganz tief in mir drin. DANKE dafür.

Man hat gerade die ewige Reise hinter sich gebracht, da geht es weiter mit "Helter Skelter" einer einfach geilen Rocknummer, mehr kann man dazu nicht sagen. Bei diesem Stück hab ich das erste Mal gemerkt, an wen micht Mothership erinnert. Dazu aber später mehr. 
Kommen wir zum Titelsong High Strangeness. Da isse wieder, die ruhige Gitarre, dann dezent das Schlagzeug. Ein wunderbares Zusammenspiel. Die Jungs lassen sich schön Zeit mit Ihren  Instrumenten und das ist auch gut so. Er kommt nicht ganz an Eternal Trip ran ist aber eine perfekte Überleitung zum nächsten Kracher.

Midnight Express Hier darf sich der Drummer erst mal austoben und zeigen was er so kann. Für mich wäre dieser Song, der richtige Opener gewesen, aber das ist meine kleine Meinung.

Ride the Sun ist eine schöne flotte Nummer, also musikaisch gesehen. Gut aber nix besonderes. Da macht mich der Speed Dealer schon deutlich mehr an. Eine gute, geile Rocknummer. So muss das sein.

Zu guter Letzt kommen wir zum Wise Man. Hier fällt bei mir der Groschen, Black Sabath. Mich erinnern sie gerade bei diesem Stück extrem an Ozzy und seine Jungs. Tolle Nummer bei der man einfach wippen muss, aber auch leider feststellen muss, das Album ist gleich zu Ende.

FAZIT: 
Erst einmal ein Komplement an die Redaktion, das sie es immer wieder schaffen, mir eine Band vorzulegen, welche genau meinen Geschmack trifft. Bin echt gespannt, wann sie mal daneben liegen. Mit Mothership und ihren neuen Album High Strangeness haben sie es nicht geschafft. Wenn es auch für mich kleine minimale Schwächen hat, so wurde hier dennoch ein sehr gutes Rockalbum abgeliefert. So schnell wird es meinen Player nicht verlassen.

Euer Micha

öffentlichung:>

Geschrieben von Gast (nicht überprüft) am 21.02.2017