Metallica - Hardwired... to Self-Destruct

Metallica - Hardwired... to Self-Destruct Cover ©Universal Music
Metallica - Hardwired... to Self-Destruct Cover ©Universal Music

Artist:

Metallica

Album:

Hardwired... to Self-Destruct

Musiklabel:

Vertigo ,Universal Music

Veröffentlicht:

November 2016

Bewertung:

Tracklist CD 1:

1. Hardwired

2. Atlas, Rise!

3. Now That We’re Dead

4. Moth Into Flame

5. Dream No More

6. Halo on Fire

 

Tracklist CD 2:

1. Confusion

2. ManUNkind

3. Here Comes Revenge

4. Am I Savage?

5. Murder One

6. Spit Out the Bone

 

Tracklist CD 3:

1. Lords of Summer

2. Ronnie Rising Medley (Rainbow-Cover-Medley)

3. When a Blind Man Cries (Deep-Purple-Cover)

4. Remember Tomorrow (Iron-Maiden-Cover)

5. Helpless (live)

6. Hit the Lights (live)

7. The Four Horsemen (live)

8. Ride the Lightning (live)

9. Fade to Black (live)

10. Jump in the Fire (live)

11. For Whom the Bell Tolls (live)

12. Creeping Death (live)

13. Metal Militia (live)

14. Hardwired (live)

Satte acht Jahre hat es gedauert. Ehrlich gesagt, die Vorgänger Death Megnatic oder gar St. Anger waren, nun ja, nicht ganz mein Fall. Bei St. Anger empfand ich das Schlagzeug als Zumutung und bei Death Megnatic die einzelnen Songs einfach zu lang.

Beim Blick auf das neue Album fiel mir daher gleich auf, dass erneut fast kein Song eine Spieldauer von unter 5 Minuten hat. Nur damit wir uns nicht falsch verstehen, ich habe keine generelle Abneigung gegenüber längeren Songs, aber insbesondere bei Death Megnatic fand ich es nervig. 

Zurück aber zum neuen Album Hardwired... to Self-Distruct welches ich nun in Händen halte:

1. Erscheinungsbild
Neu ist die Idee mit dem Zusammenschneiden von den Köpfen der Band nicht, ich erinnere an Queen (The Mirracle) oder an Böhse Onkelz (E.I.N.S). Da aber die Idee nicht schlecht ist, warum also nicht, zumal auch es hier bei Metallica sehr gelungen ist. 
Als Käufer der CD bekommt man auch viel Booklet hinzu. Jedoch bei der Vinyl-Version, welche ich habe, hätte man sich ein bisschen mehr einfallen lassen können. Immerhin gibt es die Songtexte hinzu. 
Zusammenfassend 4 von 5 Flammen für das Erscheinungsbild

2. Die Songs
Ich halte es hier wie mein Kollege M.O.D bei seiner Review von den Onkelz und verzichte auf eine Song für Song Berwertung. 
Wie ich schon erwähnte, sind die meisten Songs nicht gerade kurz, so hatte ich die Befürchtung, dass sie sich hier und da verzetteln, was sich bei dem einen oder anderen Stück auch bewahrheiten sollte. Manchmal dachte ich mir, Mensch Leute jetzt das Lied ausklingen lassen und es ist perfekt. Aber nach einem Gitarrensolo wiederholt man eben einfach nochmal den Refrain und so kommt man schon auf die Länge von 7 oder 8 Minuten. 
Jedoch dieses verzetteln, ist wirklich sehr selten, so dass man schon sagen kann, es ist stimmig. 
Was mir aufgefallen ist, dass sich Metallica an den eigenen "guten" Alben wie Justice for All, Master of Puppets, Black Album und ja auch selbst bei den Fans umstrittenen Alben Load und Reload Ideen geholt haben. Denn der eine oder andere Song würde auch sehr gut auf eines dieser Alben passen. 
Hier auch eine Empfehlung, dieses Album ist laut, sehr laut. Ich habe es z.B. nicht geschafft, dieses im Auto in der niedrigsten Lautstärkeneinstellung zu hören. NEIN, dieses Album MUSS laut gehört werden. 
Mir gefällt das sehr gut und auch die Tatsache, dass keine Ballade im Stil von Nothing Else Matters oder The Unforgiven Part 155 auf dem Album zu finden ist. Es geht einfach nach vorne. 
Zusammenfassend hier 5 von 5 Flammen

3. Fazit
KAUFEN!!!! 
Ich habe wirklich gezweifelt, aber das was die mittlerweile alten Herren hier abgeliefert haben, übersteigt meine Erwartungen. Sie haben für mich gezeigt, dass man nicht einen Starproduzenten wie Rick Rubin benötigt, um ein gutes Album abzuliefern. Mit Hardwired to Self-Destruct wurde in meinen Augen das beste Album seit dem mega erfolgreichen Black-Album abgeliefert, aber auch aufgezeigt wie schlecht die beiden Vorgänger waren.

​​​​​​​Euer Micha

Geschrieben von Gast (nicht überprüft) am 21.11.2016