Alazka - Phoenix

Alazka - Phoenix, Cover ©SharpTone Records
Alazka - Phoenix, Cover ©SharpTone Records

Artist:

Alazka

Album:

Phoenix

Musiklabel:

SharpTone Records

Veröffentlicht:

September 2017

Bewertung:

Tracklist:

1. Echoes

2. Ghost

3. Empty Throne

4. The Witness

5. Everglow

6. Ash

7. Phoenix

8. Everything

9. Hearts Of Gold

10. Legacy

11. Blossom

12. Fading Flame

Am 1.9.2017 war es soweit, das lange angekündigte Album Phoenix von der Recklinghausener Band Alazka hatte sein Release über Sharptone Records.
Als Burning Down Alaska hatte sich die Band 2012 gegründet und in diesem Jahr beschlossen, den Bandnamen in Alazka zu ändern. Es ist aber nicht nur die Namenänderung, sondern auch die Neubesetzung mit Kassim Auale, der jetzt Clearvoklas mit ins Spiel bringt, also ein gesamtes Tuning.

Die Singleauskopplungen, Empty Throne  und  Phoenix laufen ja schon eine Weile bei uns im Programm und haben mich eigentlich positiv überrascht.

Die ersten Klänge vom Opener Echoes erregen direkt Aufmerksamkeit, ziehen sich in den Track Ghost rein und die ersten kleinen Clear Vokals am Anfang, machen direkt kribbelig, die Melodik und das stimmliche Zusammenspiel zwischen Tobias und Kassim ist einfach geil. Für alle die ihn nicht kennen, der Track hängt als Video an, genau wie Empty Throne und Phoenix.
Mach ich mal weiter mit Everglow in dem Kassim eine raue Note mit in den Gesang nimmt, dafür klingt Tobias doch etwas zurück genommen und nicht mehr so bissig.
Ash leitet dann instrumental den Titeltrack Phoenix ein, der für Gänsehaut sorgt, aber hört selber. Everything schleicht sich fast 2 Minuten ein, bevor man mitbekommt, hey, Drums, Gitarren, Shouts - also eher eine Nummer für ruhigere Gemüter.
Mehr Kante und Härte gibt es dann wieder in Hearts Of Gold, der mich voll überzeugt und Legacy schließt sich dem an, indem mit dem Tempo gespielt  und wieder eine gute Zusammenarbeit im Gesang geliefert wird. Wer wissen will wie stark sich Alzka zu Burning Down Alaska entwickelt hat, der sollte sich Blossom 2015 und Blossom 2017 hintereinander anhören. Mit dem Track Fading Flame wird Das Album mit ordentlichem Druck beendet.

Mein Fazit: Ich stelle mir oft die Frage wie rund sollte man die Ecken einer Band schleifen. Hier wurde unwiderruflich ein Album abgeliefert, das mit Sicherheit in der Oberen Liga mitspielen und auch eine Masse zufrieden stellen wird. Es darf aber nicht noch runder werden sonst wird es die eigen Note verlieren, mir war es an der einen oder anderen Stelle schon etwas zu glatt.

Phoenix 

Ghost

Empty Throne

 

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Geschrieben von anke am 01.09.2017

anke ist seit über 30 Jahren grenzenlos der Musik verfallen, immer auf der Suche nach was Neuem und gerne live an der Front. Seit Anfang 2014 teilt sie Ihre Eindrücke hier, durch CD und Event Reviews, versorgt den Eventkalender und gibt News an die Leser weiter. Ihre Reviews fallen meistens positiv aus weil:- Sie die Leser auf gute Musik aufmerksam machen will - Sie negative Kritik lieber direkt an eine Band gibt, als sie öffentlich zu zerreißen.