Monster Metal Festival 8 - Otto und Anke an der Front

Artists:

A Place To Fall ,Critical Mess ,Godslave ,Dawn Of Disease

Veranstaltungsort:

Bürgerhalle Gronau

Am 3.2.2018 war es wieder so weit. Die Bürgerhalle in Gronau Westf. wurde mit dem alljährlichen Monster Metal Festival zum beben gebracht. Für Otto und mich wieder Grund festes Schuhwerk anzuziehen und uns auf den Weg zu machen. Mit dabei unsere Grafikerin Lilumina (vorab schon mal, sie hat echt geile Bilder gemacht)
Als wir ankamen knallten und schon die Riffs von Grown Cold aus Enschede entgegen.

Mit was zu trinken haben wir uns dann vor der Bühne breit gemacht. Sulamith aus Paderborn hatten die Macht auf der Bühne übernommen. Ein recht moderner Death Metal mit Hardcore Einfluss, "high energie“ die über Lars am Mic. vor die Bühne weiter geleitet wurde.

Nach kurzem Umbau hat die Band A Place To Fall aus Lingen/Meppen mit ihrem Post Hardcore, frischen Wind auf die Bühne gebracht. Seb versteht einfach das Spiel mit den Vocals, zwischen bissigen Angriff und emotional melodisch und punktet hiermit gerade bei den jungen Fans.

Power Metal aus Deutschland der überzeugt, sehe ich persönlich immer etwas mit Distanz. ABER,  The Claymore aus Castrop Rauxel, haben mich da eines besseren belehrt. Als erstes fiel mir die Bühnenshow auf. Sänger Pan hat es drauf sich sich mit seiner Kleidung ins Licht zu setzen, aber nicht nur damit, denn auch mit seiner Facetten reichen Stimme konnte er mich überzeugen. Instrumental ging es mit Tempo nach vorn und die Melodik war sehr eingängig, hatte aber eine eigene Art und ja die Band kann ich nur weiterempfehlen.

An die nächste Band bin ich mit richtiger Spannung ran gegangen und ich glaube es ging nicht nur mir so. Bei Critical Mess, einer Death Metal Band aus Hannover, hatte im vergangenen Jahr Britta Görtz (Cripper) die Vokals übernommen. Leider konnte die Band nicht ihr komplettes Set spielen, da ein Gitarrist kurzfristig erkrankt war. Trotzdem, hatten sie sich auf den Weg gemacht und was da von der Band rüber kam war ein echt harter Angriff. Da noch eine Gitarre mehr und es fegt dich weg. Die Growls von Britta, sind dem Otto über die hintersten Synapsen durch das Hirn geknallt, so das er Britta später einfach nur noch fragen musste, was wohl passiert wenn sie irgendwann mal ihren Kindern ein Schlaflied singt.

Echt sauberen Thrash Metal gab es dann von Godslave aus Saarbrücken. Die Band hat vor der Bühne ordentlich was in Bewegung gesetzt und es sich nicht nehmen lassen am Ende selber vor die Bühne zu kommen und samt Instrumenten ordentlich mitzumischen, richtig geil.

Gravestone aus Schweden haben dann die Härte zurückgebracht. Skandinavischer Death Metal, zusammen gesetzt aus, einer brachialen Wand, aufgebaut von den Gitarren, den straighten Takt zum Schädel schwingen vom Drummer vorgegeben, durchbrochen von den gewaltigen Growls von Pontus Samuelson. Eine Nummer die es zu toppen galt, krass.

Auf gleicher Augenhöhe haben Dawn of Disease ihren Death Metal raus geprügelt. Die Drums brachten einfach alles zum beben, die Gitarrenriffs haben gefesselt und Tomasz hat mit seinem Growl genau den richtigen Nerv getroffen, es hat mich einfach mitgerissen. Otto, der ja schon im August vom Album   „Ascension Gate“ total begeistert war, meinte „Hammer Band, die hab ich mit Sicherheit nicht zum letzten Mal live gesehen“

Bleibt uns nur wieder ein dickes Lob an den Monster-Metal EV Gronau. Eine echt geile Bandauswahl,, Tontechnik/Klang super, Lichttechnik top. Essen lecker, Getränke kalt und zum normalen Preis. Umgehört und von Bands, wie Fans nur positives Feedback bekommen. Das Ganze noch zu einem Preis von unter 20 Euro – ein Festival von Metal Fans, für Metal Fans, getragen durch freiwillige Helfer und Sponsoren.

Weiter so, wir sind im nächsten Jahr wieder da. Otto, Anke und Lilumina

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Geschrieben von anke am 05.02.2018

anke ist seit über 30 Jahren grenzenlos der Musik verfallen, immer auf der Suche nach was Neuem und gerne live an der Front. Seit Anfang 2014 teilt sie Ihre Eindrücke hier, durch CD und Event Reviews, versorgt den Eventkalender und gibt News an die Leser weiter. Ihre Reviews fallen meistens positiv aus weil:- Sie die Leser auf gute Musik aufmerksam machen will - Sie negative Kritik lieber direkt an eine Band gibt, als sie öffentlich zu zerreißen.