Die Schwedischen Hammer des Heavy Metal brachten Stadthalle in Langen zum erbeben

Artists:

Hammerfall ,Gloryhammer ,Lancer

Veranstaltungsort:

Stadthalle Langen

 

Anke und Otto an der Front. Unser Ziel war diesmal Langen bei Frankfurt. Eine etwas lange Anfahrt, aber da wir Vio unsere Grafikerin aus der Eifel dabei hatten  bei der wir übernachteten, alles im grünen Bereich.
Angesagt war: Lancer, Gloryhammer und Hammerfall.

Wir hatten uns auf Zeit auf den Weg gemacht und kamen ganz gechillt um 18:45 Uhr an, also pünktlich zum Einlass. In der Halle gab es dann auch direkt was zu essen, ne dicke Wurst im Brötchen oder Leberkäs mit Zwiebeln zu 2,50 dazu Kaffee 2,- € oder Bier/Cola 0,5 3,50 € - fair und lecker.
Dann wurden erst mal die Merchstände angesteuert, Vio und Otto haben sich eingedeckt, nur ich bin leider auf der Strecke geblieben, scheinbar gibt es in Schweden keine Metal-Fans mit Komfortgröße. Naja, Geld gespart und Kleiderschrank geschont, obwohl ich hätte ja schon gerne…, egal.

Kurz vor 20 Uhr sind wir rein , gut platziert und es ging auch schon los – Lancer. Das Debüt Mastery kam erst letze Woche auf dem Markt und hatte uns überzeugt. Mit einem Knall der alle Aufmerksamkeit geweckt hat, starteten die fünf direkt richtig durch. Leider war die Abmischung nicht perfekt, so das Isak mal zu krass rüber kam und dann wieder zu weit hinter den Instrumenten verschwand, aber die Show stimmte Iscariot, Future Milenia, Mastery… -power pur und ein gelungener Opener.

 

Kaum Zeit für eine Zigarette ging es auch schon mit Gloryhammer weiter. Rise Of The Chaos Wizards und der erste Metalsturm fegte durch die Halle und packte uns voll. The Unicorn Invasion of Dundee, The Hollywood Hootsman, Hail to Crail, ein Hammer nach dem anderen und eine geile Show auf der Bühne, in der das Publikum einbezogen wurde. Z.B. wurde „Fan Hansi“ zu den Klängen von Questlords of Inverness, Ride to the Galactic Fortress!  über die Hände der Fans zur Theke gehoben, damit er für Bassist James Cartwright ein Bier holt. Eine ganze Halle war gefangen im Universe on Fire. Das hat Schweiß gekostet. Zeit, Flüssigkeit nach zu kippen, die Lungen zu teeren und sich auf den nächsten Hammer einzustimmen.

 

Der kam mit Hammerfall. 20 Jahre Bandgeschichte und das neue Album  Built to Last im Gepäck.

Was da von der Bühne kam, ich kann es kaum beschreiben. Ab Riders of the Storm hatte mich der Hammer so getroffen, ich war gefangen, habe teilweise die Augen geschlossen und mir die Gitarrensolos nur noch durchs Hirn fegen lassen. Bring It!, Renegade, Crimson ThunderLast Man Standing… Die Halle eine Einheit, keine Hand blieb unten. Glory to the Brave und alles singt
“Nothing on earth stays forever. But none of your deeds were in vain: Deep in our hearts you will live again…”
Ich erlebe den Moment beim Schreiben grade noch Mal, mit Gänsehaut pur. Es war einfach gigantisch. Dann gab es noch ein Geburtstagsständchen für Gitarrist Oscar Dronjak, der an diesem Abend 45 Jahre jung geworden ist. Den letzten Flash gab mir am Ende dann noch Hearts on Fire.

 

Wir waren alle drei platt und jeder gefahrene Kilometer hat sich drei Mal gelohnt. Wie habe ich dem Team von Rock Feuer nach dem Konzert geschrieben, „Gloryhammer und dann Hammerfall so viel Hammer war echt der absolute Hammer.

 

 

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Geschrieben von anke am 22.01.2017

anke ist seit über 30 Jahren grenzenlos der Musik verfallen, immer auf der Suche nach was Neuem und gerne live an der Front. Seit Anfang 2014 teilt sie Ihre Eindrücke hier, durch CD und Event Reviews, versorgt den Eventkalender und gibt News an die Leser weiter. Ihre Reviews fallen meistens positiv aus weil:- Sie die Leser auf gute Musik aufmerksam machen will - Sie negative Kritik lieber direkt an eine Band gibt, als sie öffentlich zu zerreißen.