The Great Discord – The Rabbit Hole

The Great Discord – The Rabbit Hole, Cover ©The Great Discord
The Great Discord – The Rabbit Hole, Cover ©The Great Discord

Artist:

The Great Discord

Album:

The Rabbit Hole

Musiklabel:

The Sign Records ,Cargo

Veröffentlicht:

September 2017

Bewertung:

Tracklist:

1. Dimman

2. Noire

3. Gadget

4. Darkest Day

5. Tell-Tale Heart

6. The Red Rabbit

7. Neon Dreaming

8. Downfall

9. Cadence

10. Omen

11. Persona


Das zweite Album der schwedischen Progressive Death Pop Band The Great Discord geht am 8.9.2017 an den Start. The Rabbit Hole heißt es und vertont die Lewis Carrol Geschichte von Alice im Wunderland.
Ja und wenn ihr euch jetzt genauso wundert wie ich, denn als erstes machte mich das sehr eigene Genre neugierig, und wenn dann noch die nahezu jedem bekannte Geschichte der Alice vertont wird... - Naja ich konnte nicht drum rum und musste einfach mal hören was das ist.

Das Album wurde komplett in Eigenregie aufgenommen und von Schlagzeuger Aksel Holmgren gemischt und gemastert.
Sehr cineastisch baut Dimman eine etwas schaurige Stimmung auf, die sich in Noire reinzieht und dann geht mir erst mal der sehr wechselnden Rhythmus der Drums ins Ohr, um den sich der markante Gesang von Fia Kempe wickelt. Mit Progressive mit mehr Tempo und Druck von den Gitarren, die aber weiter von hinten angreifen, geht es in Gadget weiter.
Darkest Day gibt es als Video am Ende.
In Tell-Tale Heart werden die Gitarren-Riffs mehr in den Vordergrund gerückt und Fia Kempe spielt fantastisch mit dem Gesang. Der Song hat eine Melodie die im Ohr bleibt.
The Red Rabbit gibt es auch am Ende als Video.
Dem schließt sich mit Neon Dreaming ein verträumtes ruhiges Stück an, das durch den Hall und den Tiefen vom Bass, ab dem zweiten Drittel eine Gänsehaut Atmosphäre schafft. Die Ruhe klingt dann in Downfall aus. Cadence ist  eine eingängige Nummer, die mich etwas an Evanescence erinnert.
Omen hänge ich wieder als Video an. Mit Persona endet das Album, mit einem sehr eingängigen Track.

Fazit: Ganz klar herausragende Leistungen finden in diesem Werk an den Drums, so wie im Gesang statt und auch der Ideenreichtum etwas zu schaffen, was es noch nicht gibt punktet. Wer also auf der Suche nach etwas ist, das er nicht alle Tage findet, sollte dieses Werk beachten. Und nein - der Begriff Pop sollte euch nicht abschrecken, denn den konnte ich am allerwenigsten finden.

 

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Geschrieben von anke am 06.09.2017

anke ist seit 30 Jahren grenzenlos der Musik verfallen, immer auf der Suche nach was Neuem und gerne live an der Front. Seit 3 Jahren teilt sie Ihre Eindrücke hier, durch ihre CD und Event Reviews und versorgt den Eventkalender.